Gemäss Dorfkernuntersuchung stammen die beiden Gebäude aus dem 17. Jh. (vor 1678). Sie sind beide im
Plan von G.F. Meyer, 1678 eingezeichnet.
| Häuser Nr. 10 und 12 auf dem Karte Staatsarchiv Baselland |
Ausschnitt |
Am Giebelspitz des Wohnhauses an der Südseite hinten steht am Fenstersturz:
«17 H S. 48» (Hans Schneider)
Die Besitzer
1528 St.-Erasmus-Berein Nr. 107 Lienhard Schwarz
1568 Präsenz-Berein Nr. 89 und 91 Hans Vögtlin
1670 Kirchenbuch 1 Claus Seiler, der Öler
1763 Präsenz-Berein Nr. 78 Hans Schneider, der Öler
1770 Hans Schneider, Öler, auf der Trotte
1783 Truchsässengut Nr. 13
1807 Brandlagerbuch: Eine Behausung samt Scheune und Stallung, Trotten und Holzschopf, Haus Nr. 60 Samuel Gisin
1810 Jakob und Anna Gisin
1817 Michael Gschwind
1818 Heinrich Weber
1830 Michael Gschwind
1915 Emanuel Dettwyler, Schmid, jetzt 2 Häuser, Ed. Lüdin
Um 1920 übernahm Johann Brüderlin-Gottstein den Hof. Er zog von der Gempengasse an die Burggasse.
Sein Sohn Johann Brüderlin-Nachbur verkaufte den Hof 1969 an Jakob Gutknecht-Stocker, der seine Schlosserei an die Burggasse zügelte. Familie Bürderlin baute den Aussiedlerhof
Geispel auf der Rütihard. Grund für die Aussiedlung war Platzmangel.
Heute beherbergt das alte Bauernhaus Burggasse 10 ein Coiffeurgeschäft und eine Podologie.
Quelle: Notizen von Karl Bischoff, 01.10.2003, Museen Muttenz
