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Barbara Rebmann

In der kurzen Zeit zwischen Sommer- und Herbstferien ist neben der wöchentlichen Depotarbeit noch Anderes gelaufen. So fand vor den Herbstferien beispielsweise der Vorlesenachmittag der Bibliothek über einen Geräuschehändler statt. Dabei wurden unter anderem Geräusche abgespielt, die vor 15 Jahren für unseren Schulkoffer gesammelt und zum Teil selber aufgenommen worden sind. Zu den Geräuschen passende Behälter mussten im Depot zusammengestellt und auf ihre Einsatzfähigkeit kontrolliert werden. Die Geräusche sollten ja erst zum richtigen Zeitpunkt aus den Behältern herauskommen und nicht unbemerkt bereits vor der Lesung abhauen. So kamen einige schöngearbeitete Holzkästchen und ein «Fäädere-Lädli» zum Einsatz, zusammen mit einer Botanisierbüchse, einem «Milch-Chesseli» und weiteren historischen Behältern aus Metall.

Vor der Veranstaltung musste die Schopfbühne durchgewischt werden, denn das trockene und heisse Wetter hatte bereits viel dürres Laub produziert und durch die Lattenwände hereingeweht. Wie üblich haben sich auch Spinnen wohnlich eingerichtet und Marder und Katzen im Raum vergnügt. Ein roter Teppich, der vor Jahrzehnten im Museumsdepot gelandet war, wurde ausgerollt, damit sich die Kinder auf den Boden setzen konnten. Die wenigen Bänke des Museums blieben den Eltern vorbehalten. Das abschliessende Zvieri auf dem Vorplatz mit Brot aus dem «Holzoofe» des Bauernhausmuseums, saftigen Äpfeln und frischen Most mundeten gross und klein. Die grösseren Kinder konnten sich kaum von den verschiedenen historischen Geräten im Museum lösen. So fragten sie den anwesenden AGM-Mitgliedern buchstäblich Löcher in den Bauch. Wir hoffen natürlich, dass diese Begeisterung anhält und die Kinder später auch als Erwachsene unser Bauernhausmuseum besuchen.

Die Lesung mit Alexandra Lerch war ein Erfolg und könnte mit geeigneten Geschichten auch im nächsten Jahr erneut angeboten werden. Ob es dazu kommt, werden wir sehen…

Die AGM nutzte den Nachmittag auch, um bei den Eltern auf den Samstag, 14. Oktober aufmerksam zu machen. Dann findet nämlich unser traditioneller Arbeitstag vor dem Bauernhausmuseum statt. Wie jedes Jahr werden wir die üblichen Herbstarbeiten der früheren Bauern und Bäuerinnen zeigen. Dies sind sicher das Hobeln der Kabisköpfe für den Wintervorrat an vitaminreichem «Suurchrutt», das Schneiden der weissen Rüben, die ebenfalls eingesäuert und im Winter als «suuri Rüebe» gegessen wurden. Ebenso traditionell ist das Mosten von Äpfeln oder Trauben mit der kleinen Mostpresse. Hier dürfen alle Zuschauenden überall selber Hand anlegen und sich «Versuecherli» abholen. Weniger geeignet zum selber mitmachen wird die heisse Messingpfanne sein, mit der die feinen «Rahmdääfeli» gerührt werden. Denn hier ist Ausdauer, Geduld und Konzentration gefragt, um den richtigen Augenblick zu erwischen, damit die «Dääfeli» die richtige Konsistenz haben. Auch hier sind natürlich «Versuecherli» im Angebot und Spezialist Joggi Zumbrunn wird gerne sein Rezept und seine Erfahrungen an Interessierte weitergeben.

Kommen Sie vorbei, am Arbeitstag Samstag, 14. Oktober von 14 – 17 Uhr im Oberdorf 4.


Das Bauernhausmuseum mit der «Bäsebeiz zum Tschuppeldäni» ist am Sonntag, 24. September von 10 - 17 Uhr geöffnet. Zu sehen ist ein voll eingerichtetes und funktionsfähiges Kleinbauernhaus aus der Zeit um 1900. Vor dem Bauernhaus steht wieder der Verkaufsstand für die frischen Brote und Zöpfe aus dem museumseigenen Holzbackofen.

Auch das Ortsmuseum ist am Sonntag, 24. September von 14 - 17 Uhr geöffnet. Gezeigt werden, neben der geschichtlichen Entwicklung von Muttenz, die Sonderausstellung zum Erdrutsch am Wartenberg 1952, Kopien des historischen Papiertheaters aus dem Adventsfenster und das Modell des ältesten Baselbieter Gebäudes Burggasse 8. Neu stehen Kopien historischer Tischspiele für Jung und Alt bereit.


Die historischen Behälter in denen der Geräuschehändler seine Geräusche aufbewahrt.