von Barbara Rebmann

Nachdem seit vielen Jahren die „Stuubede“ vor dem Bauernhausmuseum jeweils am Sonntag nach dem „Bündelitag“ angesetzt war, muss sie dieses Jahr wegen zahlreicher anderweitiger Verpflichtungen von Arbeitsgruppen-Mitgliedern und vor allem Musizierenden auf den 18. August verschoben werden. Wir hoffen natürlich, dass sich unser treues Publikum auch zu diesem Termin dann zahlreich einfinden wird.

Initiant Schaggi Gysin und die Arbeitsgruppe Museen hatten sich nach der letztjährigen „Stuubede“ entschieden, den Anlass dieses Jahr zum zwanzigsten und gleichzeitig letzten Mal durchzuführen. Aus der anfangs familiären und improvisierten „Stuubede“ mit einfacher Bewirtung ist inzwischen ein erfolgreicher Grossanlass geworden, der sich neben „Jazz uf em Platz“ und der Bundesfeier bestens im Muttenzer Sommerprogramm etabliert hat. Das jeweils von Schaggi Gysin zusammengestellte Programm lockte Einheimische sowie Gäste und Musizierende aus der ganzen Region ins Oberdorf.

Obwohl sich die gesamte Infrastruktur und die Arbeitsabläufe im Lauf der Jahre von Mal zu Mal professionalisiert haben, fühlen sich die Arbeitsgruppe Museen und ihre auch immer älter gewordenen treuen Helferinnen und Helfer nicht mehr im Stande diese ganze Arbeit auf sich zu nehmen. Der zeitliche Aufwand beläuft sich jeweils auf ganze vier Tage, angefangen mit der Anlieferung des gesamten Materials am Freitag, dem Backen von frischen Bauernbroten für Honorare und unterschiedlicher „Wääie“ für das Buffet, über den Aufbau der schweren Bühnenelemente, Tischgarnituren, Buffetzeile bis zum Rückbau am Sonntagabend, sowie der Abfallentsorgung und dem Abtransport des Materials am Montag. Den endgültigen Entscheid gaben schlussendlich die Kosten-Nutzen-Analysen. Sie zeigten auf, dass der zu Anfang erhoffte Ertrag für die Museumskasse seit Jahren in einer Nullrunde endet.

Also werden wir aufhören, wenn es am schönsten ist! Dazu laden wir nun alle ein, die 20. „Stuubede“ vor dem Bauernhausmuseum am 18. August ab 11 Uhr zu einem rauschenden Abschiedsfest werden zu lassen. Unser „Programmdirektor“ Schaggi Gysin verspricht einige musikalische Höhepunkte.

Das Bauernhausmuseum ist am Sonntag, 30. Juni von 10-12 und 14-17 Uhr geöffnet. Selbstverständlich werden auch wieder die feinen Brote und Zöpfe verkauft.
Das Ortsmuseum ist wegen Bauarbeiten weiterhin geschlossen.

 

Stuubede Crew von 2017
Stuubede Crew von 2017

 

von Barbara Rebmann

Seit Mitte Mai war unser Museumsassistent Beat Zimmermann wieder an der Arbeit und dokumentierte die letzten im Bauernhaus verbliebenen Objekte, die er im vergangenen Jahr noch nicht «verarbeitet » hatte. Am Montag der letzten Mai-Woche wurden dann im Bauernhausmuseum fleissig kleinere Gerätschaften und grosse Objekte hin- und hergeschoben und von der Heubühne herabgelassen. Einmal mehr konnten wir uns danach das Training im Fitness-Center sparen.

Objekt um Objekt wurde draussen rund um den Miststock ausgelegt, was einige Passanten und Passantinnen neugierig machte, und es wurde gerätselt, wozu das denn alles gedient hatte. Die rund 35 Jahre, die seit der Einlagerung der Objekte vergangen sind, hatten dicke Staubschichten und Spinnweben hinterlassen. Auch hatten sich viele Generationen von Holzwürmern satt gefressen, so dass manches Holzstück nur noch aus lauter Gewohnheit zusammenhielt und beim Verschieben eine Sägemehlspur hinterliess.

Ein intensiver Wischdurchgang über die ganze Heubühne füllte dann noch zwei grosse Kessel mit herabgerieseltem Sand und Mörtelresten aus der Bruchsteinmauer und dazu zwei grosse Abfallsäcke voller Stroh- und Heuresten, worin es sich Mäuse  gemütlich gemacht hatten. Momentan ist die Heubühne jetzt nur noch mit zwei «Röndle» (Windfegen) und mehreren Pflügen besetzt. Es ist geplant, diese Objekte herzurichten und neu auszustellen. Wie das genau aussehen soll, ist durch die AGM  noch in Planung.

Das Bauernhausmuseum ist zum nächsten Mal am Sonntag, 30. Juni, von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr geöffnet. Selbstverständlich werden auch wieder die feinen Brote und Zöpfe verkauft. Das Ortsmuseum ist wegen Bauarbeiten immer noch
geschlossen.

Ruedi Bürgin versucht die
«Röndle» zu entstauben.
Um die hundert Geräte waren auf der Heubühne versteckt. Beat Zimmermann fotografiert auf der Heubühne mit Ruedi Bürgin als Beleuchter

von Barbara Rebmann

Anfang April trafen sich die Arbeitsgruppe Museen und ein Mitglied des Fördervereins im Bauernhausmuseum, um den Winter aus allen Ecken des Hauses zu vertreiben. Die Betten wurden frisch bezogen und die Fenster geputzt. Auch im Office und im Bereich rund um den „Füürhärd“ und den „Holz-Bachofe“ wurde für die nötige Hygiene gesorgt. So kann pünktlich zum letzten April-Wochenende der Ofen eingefeuert und die erste „Bachede“ Brote und Zöpfe der Saison eingeschossen werden.

Am Sonntag, 28. April findet im Oberdorf das „Eierlääse“ statt. Das Museum ist an dem Tag nicht geöffnet, da die Aktiven des Turnvereins im Eingangsbereich ihre Waren eingestellt haben und die Clowns sich im Schopf schminken und kostümieren. Die „Bäsebeiz zum Tschuppeldäni“ wird trotz des Trubels vor dem Bauernhausmuseum gerne Gäste bewirten und die frischen Brote und Zöpfe verkaufen.

Der Museumsbetrieb im Bauernhaus beginnt dieses Jahr ausnahmsweise erst einen Monat später am Sonntag, 26. Mai zum ersten Mal.

Das Ortsmuseum bleibt weiterhin wegen des Umbaus geschlossen.

 

von Barbara Rebmann

Nachdem am Sonntag, 28. April neben dem „Eierlääse“ im Oberdorf nur die „Bäsebeiz zum Tschuppeldäni“ geöffnet war, wird nun am Sonntag, 26. Mai auch das Bauernhausmuseum wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. In der 35-jährigen Geschichte des Bauernhausmuseums war dies wohl das erste Mal, dass die Saisoneröffnung verschoben werden musste.

Seit Mitte Mai ist unser Museumsassistent Beat Zimmermann wieder an der Arbeit. Es gibt auch im Bauernhausmuseum nach all den Jahren des Aufräumens, Ordnens und Inventarisierens noch viel Arbeit. Diesmal widmet er sich den unzähligen Gerätschaften, die bisher verstaubt und zumeist nicht katalogisiert ihr Dasein auf der Heubühne fristeten. Sie müssen nun sortiert, dokumentiert und zuletzt grösstenteils umplatziert werden. Es kann also durchaus sein, dass in der Ausstellung das eine oder andere Objekt etwas im Weg steht, weil ihm noch kein definitiver Platz zugewiesen werden konnte.

Das Bauernhausmuseum ist nun am Sonntag, 26. Mai wie üblich von 10–12 Uhr und von 14-17 Uhr geöffnet und auch die „Bäsebeiz zum Tschuppeldäni“ wird vor dem Haus gerne Gäste bewirten und die ofenfrischen Brote und Zöpfe verkaufen.

Das Ortsmuseum bleibt weiterhin wegen des Umbaus geschlossen.

 

Nichtinventarisierte Objekte auf der Heubühne
Nichtinventarisierte Objekte auf der Heubühne

 

von Barbara Rebmann

Seit rund 14 Jahren erscheinen monatlich ausführliche Berichte über die Museumsarbeit hinter den Kulissen. Für das durchwegs positive Feedback aus der treuen Leserschaft in Muttenz, der weiteren Region und sogar in der übrigen Schweiz, danken wir ganz herzlich.

Langsam wird nun auch die Schreibende „müde“ und es passiert nicht mehr soviel Spannendes, damit es jährlich für zehn einzelne Berichte in der Zeitung und parallel dazu für einen ausführlichen Jahresbericht reicht. Sie, liebe Leserinnen und Leser, kennen sich nach jahrelangem Studieren der Reportagen mit unseren alltäglichen Museumsarbeiten auch schon bestens aus. Deshalb werden die Museumsberichte ab diesem Jahr nun kürzer.

Alle bisherigen Berichte bis ins Jahr 2008 zurück sind natürlich weiterhin auf der Website von Muttenz beim Bauernhaus- oder Ortsmuseum zu finden. Wer es gerne ausführlich hat, kann sich jeweils in den Jahresberichten schlau machen, die in den Museen und auf der Gemeindeverwaltung aufliegen. „Es het solang’s het“ und sollten bereits alle verteilt sein, können die Jahresberichte im Download-Bereich der Gemeindeseite heruntergeladen werden. Wer übrigens Mitglied im Förderverein Museen Muttenz ist, erhält den Jahresbericht automatisch zugestellt. Anmeldekarten dazu gibt es ebenfalls in den Museen und auf der Gemeinde.

Nachdem es im vergangenen Jahr mehrere Pannen mit den Veranstaltungsdaten und –themen gegeben hat, erscheint künftig eine Info unter dem gewohnten Titel in den Gemeindenachrichten der Grossauflage des Muttenzer Anzeigers. Darin wird auch korrekt über die jeweiligen Museumssonntage und alle anderen öffentlichen Aktivitäten der Arbeitsgruppe orientiert. Sollte dann doch etwas Mitteilenswertes passieren, wird das natürlich sofort und ausführlich im nächsten „Muttezer Blättli“ berichtet.

Für Ihr Verständnis danken herzlich Barbara Rebmann und die Arbeitsgruppe Museen Muttenz.

Bildlegende
Rechts: Die aktuelle AGM von unten links die Treppe hoch: Monika Schopferer, Franz Näf, Barbara Rebmann, Myrtha Seiler, Joggi Zumbrunn, Schaggi Gysin, Ruedi Bürgin (Präsident), Erna Imark.
Links: Die Umbauarbeiten im Ortsmuseum schreiten voran.

 

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