von Barbara Rebmann

Gleichzeitig mit dem arbeitsintensiven Umzug unserer Grossobjekte in das neue Depot im Geispel laufen natürlich auch die schon länger geplanten Projekte der Arbeitsgruppe Museen (AGM) weiter. So wurden im Ortsmuseum parallel zu den Umzugsvorbereitungen und der Depot-Täferung in der Jauslin-Ausstellung alle Bilder von den Wänden genommen, Blätter aus Wechselrahmen ausgerahmt und in speziellem Seidenpapier eingeschlagen, Vitrinen geleert und die schweren Stellwände abtransportiert. Nachdem dann die beiden Seitendepots archivtauglich vertäfert waren, konnte der Ausstellungssaal endgültig leergeräumt und die neuen Standorte der Objekte in die Datenbank eingetippt werden. Im südlichen Seitendepot, rund um den Schlauchturm der Feuerwehr, hängen nun wie in einem kleinen Schaulager die grossen Gemälde Jauslins wieder an der Wand. Daneben stehen in Regalen die kleineren gerahmten Bilder, schön ordentlich nach Grösse sortiert und wo nötig gepolstert.

Mit vereinten AGM-Kräften wurden dann die vier im Ausstellungsraum eingebauten Planschränke in das etwas breitere Depot Nord verschoben. Sie beherbergen über 5’000 ungerahmte Arbeiten auf Papier, die Peter Habicht in den vergangenen drei Jahren gescannt und detailliert in der Datenbank erfasst hat. Zudem lagern in diesem Depot an gegenüberstehenden Regalen auch die stabilen Archivschachteln mit den im vergangenen Jahr gereinigten originalen Muttenzer-Anzeigern von 1948 bis 1998. Dank der neuen Abdichtung von Wänden und Decken wird es in beiden Seitendepots nun hoffentlich möglich sein, die dort untergebrachten Objekte auf Dauer sauber und frei von Ungeziefer zu halten.

Nun hat das Ortsmuseum also seine Türen bis zur Neueröffnung der Jauslin-Ausstellung im August geschlossen. Der Aufwand, nur für einen Sonntagnachmittag pro Monat die Räumung der Baustelle und eine Reinigung der verbliebenen Ausstellungsräume durchzuführen, wäre viel zu gross. So empfehlen wir Ihnen, liebe Museumsgäste, stattdessen einen Rundgang durch unser Bauernhausmuseum im Oberdorf 4. Dort gibt es nicht nur frisches Buurebrot aus dem Holzofen zu kaufen, sondern auch viele interessante Gerätschaften aus alten Zeiten zu entdecken. Aus unserem reich illustrierten Führer erfahren Sie die nötigen Informationen zu teils fremdanmutenden Objekten. Tauchen Sie mit Ihren Kindern und Enkeln ein in die kleinbäuerliche Lebens- und Arbeitswelt der Zeit um 1900 und kosten Sie von den ofenfrischen Zvieri-Köstlichkeiten in der "Bäsebeiz zum Tschuppel-Däni".


In den Monaten Mai, Juni und Juli 2014 ist das Ortsmuseum wgen Umbauarbeiten geschlossen.
Das Bauernhausmuseum mit Brotverkauf ist am letzten Sonntag im Mai (25.) und Juni (29.)geöffnet.

4 Fotos mit Bildlegende auch im Anhang/(ext)

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