22. Dezember: Grösste Solarstromanlage der Nordwestschweiz in Betrieb

Die ADEV Solarstrom AG hat am 22. Dezember 2010 die grösste Solarstromanlage der Nordwestschweiz in Betrieb genommen. Sie wurde auf einem Dach eines Lagergebäudes der Firma Clariant Produkte (Schweiz) AG in Muttenz realisiert. Die Anlage umfasst rund 11'000 m2 Fläche und hat eine Leistung von 450 Kilowatt. Der gesamte produzierte Strom wird ins örtliche Stromnetz eingespiesen. Die Stromproduktion wird im Jahresdurchschnitt 430'000 Kilowattstunden erreichen, was dem Stromverbrauch von über 100 durchschnittlichen Stromhaushalten entspricht.

17. Dezember: Die Kooperationsvereinbarungen zu den drei Muttenzer Deponien sind unterzeichnet

aus der Medienmitteilung der Bau- und Umweltschutzdirektion

"Die Grundwasserüberwachungen Margelacker und Rothausstrasse sowie die Detailuntersuchungen Feldreben sind bereits im Gange. Die Kosten für die Detailuntersuchungen und die Ausarbeitung des Sanierungsprojekts zum Standort Feldreben bis Mitte 2012 betragen gemäss der Kooperationsvereinbarung rund 2,6 Mio. Franken. Die Kooperationsvereinbarung Rothausstrasse sieht eine Grundwasserüberwachung bis Ende 2012 vor, die rund 640'000 Franken kostet. Die Kosten für die Grundwasserüberwachung Margelacker bis Ende 2012 belaufen sich auf rund 182'000 Franken.

Ein Teil der Massnahmen kann aufgrund der eidgenössischen Verordnung über die Abgabe zur Sanierung von Altlasten (VASA) mit Mitteln aus dem VASA-Fonds finanziert werden. Weitere Kostenanteile tragen in erster Linie die Pharma- und Chemiefirmen BASF, Novartis und Syngenta, der Kanton Basel-Landschaft, die Einwohnergemeinde Muttenz sowie öffentliche und private Grundeigentümer und KMU.

Die Sanierungsmassnahmen Feldreben, welche voraussichtlich ab 2012 erfolgen werden und in einer neuen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Die Einwohnergemeinde Muttenz und Novartis haben einen bilateralen Zusatzvertrag für die Deponie Margelacker abgeschlossen. Er bewirkt, dass Muttenz nur 2 Prozent der betreffenden Grundwasserüberwachungskosten tragen muss. Im Weiteren wird in dieser Vereinbarung die Absicht der beiden Partner festgehalten, eine abschliessende Lösung bei der Deponie Margelacker anzustreben."

Präsentation Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie
Präsentation Gemeinde Muttenz
Präsentation Michael Plüss; BASF, Novartis, Syngenta

8. Dezember: Kanton stellt Altlasten-Kataster online
mehr unter: http://www.geo.bl.ch/fileadmin/user_upload/GIS_Anwendungen/geoView.BL_KbS/KbS.htm

7. Dezember: Gemeindeversammlung beschliesst Verkauf von Parzellen für den Neubau der FHNW

Der Verkauf der für den Neubau der FHNW nötigen Parzellen an den Kanton Basel-Landschaft zum Preis von insgesamt 5 Mio. Franken wurde an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2010 genehmigt. Ebenso wurde die Mutation des Strassennetzplans "Brüggli" beschlossen.
Der Strasseabschnitt «Im Brüggli» zwischen Hofackerstrasse und Grenzacherbrücke wird geschlossen. Um für den Langsamverkehr einen Durchgang an dieser Stelle zu sichern, gewährt der Kanton Basel-Landschaft als Ersatz für den wegfallenden Strassenabschnitt der Öffentlichkeit das Durchgangsrecht.

mehr zu Polyfeld und Kriegacker

14. Oktober : Sechs-Millionen-Franken-Kredit für die Sanierung des Dorfbaches genehmigt.
Der Dorfbach ist im Siedlungsgebiet auf einer Strecke von rund 2,5 km ab dem Geschiebefang bei der Hüslimattstrasse bis zur Mündung in die Birs eingedolt. Er verläuft in diesem Gebiet auf einer Linie Geschiebefang - Strassenverzweigung Oberdorf - Hüslimattstrasse - Oberdorf - Kirchplatz - Baselstrasse - Münchensteinerstrasse - Birs. Der Querschnitt in dieser Leitung ist in mehreren Abschnitten ungenügend, sodass oft und in grösserem Umfange Bachwasser in die Schmutzwasserkanalisation und damit in die zentrale Abwasserreinigungsanlage (ARA) gelangt. Bei ausserordentlich starkem Gewitterregen besteht ausserdem Überschwemmungsgefahr für das unmittelbar unterhalb des Geschiebefangs liegenden Siedlungsgebiet.

Die neue Ableitung des Dorfbachs wird im Abschnitt Oberdorf/Burggasse bis Rothausstrasse/Kilchmattstrasse der Linie Burggasse - Breitestrasse - Unterquerung der Tramlinie - Rothausstrasse - Unterquerung der Prattelerstrasse - Kreisel Eptingerstrasse - bis zur Einmündung in den bestehenden Regenauslassschacht folgen (im Plan in blauer und grüner Farbe dargestellt).

Die Gemeindeversammlung hat am 14. Oktober den Kredit genehmigt.

26. September: Ja zur eigenen Trinkwasserversorgung Muttenz
Der Beschluss, die gemeindeeigene Trinkwasserförderung beizubehalten und zur Sicherung der Wasserqualität eine mehrstufige Aufbereitungsanlage zu planen, war von der Gemeindeversammlung im Juni 2010 mit grossem Mehr gefasst worden. Angenommen wurde damit auch ein Projektierungskredit von 450'000 Franken für eine Aufbereitungsanlage.

Ein von CVP, FDP und SVP getragenes Komitee ergriff in der Folge das Referendum.

Nach einem v.a. vom Gegenkomitee intensivst geführten Abstimmungskampf - für Muttenz war ein kommunaler Abstimmungskampf in diesem Ausmass etwas neues - bestätigten die Stimmberechtigten der Einwohnergemeinde Muttenz am 26. September dem Beschluss der Gemeindeversammlung vom Juni 2010 mit 2645 Ja-Stimmen zu 1938 Nein-Stimmen.

24. September: Chemiereignis in Schweizerhalle/Pratteln

Wegen einer defekten Pumpe traten am 24. September 2010 bei der Chemiefirma CABB 3000 Liter Chloracetylchlorid aus.

Ein Säurenebel hing bei Tagesanbruch über der Produktionsstätte der Firma CABB im Industriegebiet Schweizerhallein Pratteln.

Sechs Feuerwehren standen mit rund 150 Personen während mehrerer Stunden im Einsatz. Wasserwerfer sprühten Wasser über das Fabrikationsgebäude, um die Luft zu reinigen.

Die Chemiewolke schwebte während Stunden über dem Firmenareal und dehnte sich Richtung Norden und Westen aus. In den Gemeinden Pratteln, Muttenz, Birsfelden sowie in Grenzach und Wyhlen kam es vereinzelt zu Geruchsbelästigungen. Chloracetylchlorid bildet in Kombination mit Feuchtigkeit oder Wasser Salz- und Essigsäure.

18.- 20. Juni: 1. Musikfest beider Basel
Über 2000 Musikerinnen und Musiker in 70 Musikvereinen aus sechs Kantonen und drei Ländern nahmen am ersten Musikfest beider Basel in Muttenz teil. Mit unzähligen Marktständen und Festbeizen sowie einem Lunapark stellte Muttenz ein grosses Dorffest auf die Beine. Trotz kaltem und teilweise nassem Wetter kamen rund 20'000 Besucher nach Muttenz.
Das Organisationskomitee gab bekannt, dass der Zusschaueraufmarsch nicht ganz den Erwartungen entsprach. Dass die Blasmusik immer noch einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft habe, sei an diesen Festtagen deutlich unterstrichen worden. Das 2. Musikfest beider Basel soll 2015 stattfinden.

15. Juni: Nein zu grünen Chemiemüll-Initiativen, klares Ja zum Gegenvorschlag
(baz) Die Baselbieter Stimmbürger haben die grünen Initiativen für eine Totalsanierung aller drei Muttenzer Deponien und eine Wasseraufbereitung abgelehnt. Sie sind aber für einen Kompromissvorschlag der Regierung.

Beide Initiativen wurden nur in Birsfelden, Allschwil und Oltingen angenommen; bei der Stichfrage ist das Oberbaselbieter Dorf gar die einzige Gemeinde, die sich für eine Totalsanierung aller drei Deponien ausgesprochen hat.

Muttenz stimmte bei der Trinkwasseruntersuchung der Initiative zu, lehnte jedoch die Totalsanierung zugunsten des Gegenvorschlages ab!

Trinkwasseruntersuchung und -aufbereitung

Ja

Nein

Ja %

Nein %

Kantonale Abstimmung

19'441

26'880

41.97

58.03

Muttenz 1'975 1'884 51.18 48.82

Nichtformulierte Volksinitiative, Totalsanierung der Chemiemülldeponien in Muttenz

Ja

Nein

Ja %

Nein %

Kantonale Abstimmung 17'303 29'094 37.29 62.71
Muttenz 1'754 2'121    
nichtformulierter Gegenvorschlag des Landrates

Ja

Nein

Ja %

Nein %

Kantonale Abstimmung 31'871 13'512 70.23 29.77
Muttenz 2'684 1'109    
Stichfrage Ini Geg. % Ini. % Geg.
Kantonale Abstimmung 15'723 28'594 35.48 64.52
Muttenz 1'607 2'093    

Abstimmungsbüchlein

18. Mai: Sanierungsarbeiten in St. Arbogast
(Bau- und Umweltschutzdirektion, baz) Im Beinhaus St. Arbogast in Muttenz haben sich im Laufe der letzten Jahre an der Oberfläche der Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert verschiedene Schadstellen gezeigt. Einzelne Partien drohten abzuplatzen oder unter einer milchigen Schicht zu verschwinden. Eine umfangreiche, über ein Jahr dauernde
Untersuchung der ETH Zürich und des verantwortlichen Restaurators konnte die Ursachen dieser Schäden ermitteln und ein geeignetes Sicherungskonzept erarbeiten. Ein Dreier-Team der ETH Zürich restaurierte die beiden Wandmalereien in 1200 Arbeitsstunden, das heisst diei Bilder wurden trocken gereinigt, die abbröckelnde Farbe verfestigt, Löcher gekittet und einige Stellen retouchiert.

1. April ;-) !!: Muttenz tritt Freulerquartier ab
Die Bewohner im Freuler werden bald zur Gemeinde Birsfelden gehören.

(MaZ, 1. April 2010) Seit jeher fragen sich die Freulerbewohner, ob sie eigentlich zu Birsfelden oder zu Muttenz gehören. Rein geographisch gesehen ist das kleine Quartier auf dem Hardhügel klar Birsfelden zuzuordnen. So läuft auch die Post für das Freulerquartier über eine Birsfelder Postadresse. Trotzdem sind die Freuler Teil der politischen Gemeinde Mvttenz. Doch nicht mehr lange: Wie der Muttenzer Anzeiger aus dem Umfeld der Birsfelder Gemeindeverwaltung erfahren hat, will Muttenz das Gebiet abtreten.

Der Birsfelder Gemeindepräsident Claudio Botti bestätigt: "Ja, wir werden das Freulerquartier mit grosser Wahrscheinlichkeit übernehmen". Die entsprechenden Verhandlungen mit Muttenz würden kurz vor dem Abschluss stehen. Wie genau und unter welchen Bedingungen die Übergabe vonstattengehen soll, lässt Botti zu diesem Zeitpunkt noch offen. "Wir werden zu gegebener Zeit ausführlicher informieren."
Dass die Verhandlungen bereits so weit fortgeschritten sind, überrascht. Denn ein erster Versuch das Freulerquartier an Birsfelden zu übergeben, wurde in den 1970er Jahren nach jahrelangen Diskussionen ohne Ergebnis eingestellt. Wie die aktuelle Muttenzer Heimatkunde berichtet, scheiterten die Verhandlungen unter anderem daran, dass sich Birsfelden und Muttenz über den neuen Grenzverlauf uneins waren. Zudem wollten die Birsfelder damals für das Quartier nicht bezahlen. Das Finanzielle sei diesmal kein Thema, erklärt Claudio Botti. "Wir werden die Muttenzer flächenmässig eins zu eins entschädigen." Nimmt man die Lösungsansätze aus den 1970er Jahren als Basis, dann würde Muttenz für das Quartier sowie das Waldstück zwischen Burenweg und Hardstrasse Ersatzfläche in Form von Wald (östlich des Burenwegs), Hafen und Autobahn erhalten.
Ab wann sich die Freuler nun definitiv nicht mehr Muttenzer werden nennen dürfen, ist noch offen. Denn zuerst muss der Abtausch von beiden Gemeindeversammlungen abgesegnet werden. In Anbetracht der laufenden Besprechungen war auf der Muttenzer Verwaltung und im Gemeinderat niemand bereit, nähere Informationen über die Abgabe zu geben.
Lorenzo Vasella

30. März: SBB startet Modernisierung des Rangierbahnhofs
(SBB) Die SBB modernisiert ab 6. April 2010 den Rangierbahnhof Basel I in Muttenz. Sie optimiert die umfangreichen Gleisanlagen, erneuert die Stellwerktechnik und ersetzt Weichen, Schienen, Schwellen sowie Schotter. Ein neues elektromagnetisches Bremssystem in den Wagenverteilgleisen ermöglicht künftig leiseres Rangieren. Weiter erstellen die Bauteams Lärmschutzwände und eine separate Entwässerung. Die Arbeiten dauern rund dreieinhalb Jahre.

Die SBB investiert rund 195 Mio. Franken in die Modernisierung des Rangierbahnhofs Basel I in Muttenz. Am 6. April 2010 beginnen die Erneuerungsarbeiten, welche rund dreieinhalb Jahre dauern. Die Anlage, in welcher die Wagen ankommender Güterzüge gemäss ihrem Bestimmungsort neu formiert werden, wird komplett umgebaut und erneuert.

So bringt die SBB die Gleisanlagen stellwerktechnisch auf den neusten Stand und ersetzt zwei der fünf Stellwerke. Damit können Signale und Weichen künftig voll-automatisch bedient werden. Ein neues elektromagnetisches Bremssystem wird zudem in den Verteilgleisen die über eine Erhebung («Ablaufberg») geschobenen, einrollenden Güterwagen leiser und effizienter abbremsen. Das Bremssystem lässt sich jedoch nur auf einer ebenen Fläche einsetzen. Um das von blossem Auge kaum sichtbare Gefälle der Verteilzone auszugleichen, tragen die Bauteams deshalb rund 145'000 Kubikmeter Erde ab. Das entspricht über 4500 Güterwagenladungen.

Stellwerktechnik und Bremssystem machen die Anlage leistungsfähiger, weshalb die SBB die Zahl der Verteilgleise von 41 auf 32 reduzieren kann. 59 Weichen und 25 Gleiskilometer Schiene werden ausgebaut und durch 38 Weichen und 24 Gleiskilometer Schiene ersetzt. Gleichzeitig erneuern die Bauteams Schwellen, Schotter und den Gleisunterbau. Ausserdem erstellt die SBB im Bremsbereich der Wagen auf einer Länge von 280 Metern rund vier Meter hohe Lärmschutzwände. Der gesamte Bereich der umgebauten Verteilzone wird zudem mit einer separaten Entwässerung mit eigenem Sickerbecken ausgerüstet.

23. März: Klingenthal wird neue Krötenheimat
(baz) Der Kanton Baselland und die Bürgergemeinde Basel haben sich über den Umzug der rund 250 Kreuzkröten geeinigt. Eine erste Tranche Laich soll 2011, die Kröten ab 2013 gezügelt werden. Diese sich etwa über fünf Jahre erstreckende Transaktion ermöglicht, danach die Gruben zu überbauen.
Die Bürgergemeinde Basel stellt als Grundeigentümerin dem Kanton Baselland eine sechs Hektaren grosse Parzelle zur Verfügung, die dieser total umgestaltet. Der Wald wird stark ausgelichtet, auf dem Boden wird eine dicke Kiesschicht aufgetragen und es werden mehrere künstliche Tümpel geschaffen, die mangels Grundwasseraufstoss danach künstlich reguliert werden müssen.
Die Basler Bürgergemeinde erhält im Gegenzug von Baselland die Konzession, bis 2040 im Klingenthal Kies abzubauen und mit Aushubmaterial wieder aufzufüllen.

Fotos von Kreuzkröten
Fotos Klingenthal

9. März: Baukredit für Strafjustizzentrum in Muttenz
Für das neue Strafjustizzentrum in Muttenz beantragt der Regierungsrat dem Parlament einen Baukredit von 74.2 Mio Franken. In einem Neubau finden die Institutionen Straf-, Zwangsmassnahmen- und Jugendgericht, die neue Staatsanwaltschaft und das Bezirksgefängnis Arlesheim Platz. Alle diese Institutionen leiden seit längerem unter akutem Platzmangel und sind zudem dezentral untergebracht.

Die Baubewilligung soll noch in diesem Jahr beantragt werden. Bevor der Neubau jedoch gestartet werden kann, ist das ehemalige Ledigenheim auf dem Projektareal abzureissen. Unter der Voraussetzung, dass Anfang 2011 der Bau beginnen kann, ist eine Inbetriebnahme des Strafjustizzentrums 2013 sichergestellt.
Quellen: www.baselland.ch

1. März: Eine Marke verschwindet: Die Ciba heisst nun BASF Schweiz AG
(baz) Der Firmenname Ciba verschwindet aus der Schweizer Spezialitätenchemie: BASF fusioniert die Basler Ciba AG mit dem bisherigen Schweizer BASF-Ableger in Wädenswil ZH - unter dessen Namen BASF Schweiz AG tritt die neue Firma künftig auf.
Die neue BASF Schweiz AG habe ihren Sitz in Basel.
Die neue BASF Schweiz AG zählt rund 1400 Mitarbeitende, davon die meisten in Basel. Insgesamt beschäftigt BASF in der Schweiz rund 3000 Personen an zehn Standorten. Bei Ex- Ciba-Werken ausserhalb Basels wie Monthey VS, Schweizerhalle BL oder Kaisten AG ist laut Auskunft eines BASF-Sprechers der Name Ciba schon früher weggefallen.

Auf der noch immer aktiven Website vom Werk Schweizerhalle http://www.ciba.com/de/cmp-ww-ch-sit-schweizerhalle wird vermerkt, dass 320 Personen im Werk arbeiten würden.

Link zu BASF-Schweizerhalle

16. Februar: Stellenabbau bei Clariant
(baz) Clariant will bis Mitte 2012 am Hauptsitz in Muttenz 400 Stellen in der Produktion von Textilfarbstoff-Chemikalien streichen. Konkret werden in den nächsten drei bis vier Jahren die Produktion von Farbstoffen und Chemikalien für die Textilindustrie (Textile Dyes und Textile Chemicals) nach Asien und die Produktion von Chemikalien für die Papierindustrie (Paper Chemicals) nach Spanien verlagert. Um den Abbau abzufedern, will Clariant das Werk in Muttenz anderen Firmen öffnen. Bereits heute sind Firmen wie Bayer oder Pangas auf dem Areal ansässig. Es wird von einem zukünftigen Industriepark gesprochen.

11. Januar: Freiraumkonzept Birsstadt
(Gemeinde Muttenz) Der Gemeinderat hat den Bericht Freiraumkonzeption Birsstadt im November 2009 zur Kenntnis genommen und das Amt für Raumplanung aufgefordert, das Areal Schänzli angemessen in die Freiraumkonzeption zu integrieren. Dies ist mittlerweile geschehen. Das Freiraumkonzept enthält alle öffentlichen Grün- und Freiräume entlang der Birs und in den Birsstadtgemeinden selber. Die beauftragten Planer haben das Potenzial des Areals Schänzli als bedeutsamer Grünraum erkannt und in das Freiraumkonzept aufgenommen. Dementsprechend wird das Areal Schänzli im Bericht im Bereich Gärten/naturnahe Parkanlagen erwähnt. Damit steht der Beteiligung der Gemeinde Muttenz am gemeinsamen Startprojekt Uferweg nun nichts mehr entgegen. Der Gemeinderat beschloss eine finanzielle Beteiligung in der Höhe von CHF 6'550.60 für das Uferwegprojekt.

7. Januar: Deponie Margelacker: Gemeinde leitet Überwachungsmassnahmen ein
(Gemeinde Muttenz) Der Gemeinderat Muttenz hat beschlossen, die Überwachungsmassnahmen für die Deponie Margelacker Ende Januar zu starten. Die Gemeinde macht diesen sachlich unbestrittenen Schritt vorwärts, um eine definitive Lösung für die Deponie voranzutreiben. Zu regeln bleibt, welche Kostenanteile Bund, Kanton und chemische Industrie übernehmen werden.

Da am Runden Tisch bezüglich Kostenteiler noch kein Konsens besteht, wird die Gemeinde Muttenz die Ausgaben für die Überwachungsmassnahmen im Margelacker vorfinanzieren. Der Gemeinderat rechnet für die drei nächsten Jahre mit Kosten von insgesamt rund CHF 180'000. Freigegeben hat die Behörde vorerst die Ausgaben für die erste von vier Messkampagnen.

6. Januar: Sanierung Adlertunnel
(baz) Nötig ist die Sanierung, weil sich bei der Einfahrt Muttenz des 5,3 Kilometer langen Tunnels die Innenschale des Bauwerks auf einer Länge von rund 40 Metern um bis zu 7 Zentimeter angehoben hat. Auslöser war quellfähiger Gipskeuper, der bei Tunnelbauten immer wieder zu Problemen führt.

Die erste Sperrung dauert vom Samstag, 9. Januar, 15.30 Uhr, bis Montag,11. Januar, 5.20 Uhr. Regional- und Fernverkehrszüge von und nach Basel verkehren via Pratteln, was die Reisezeit um bis zu sechs Minuten verlängert. Nach Angaben der SBB können nicht alle Anschlüsse abgewartet werden.

Während der bis Oktober dauernden Sanierung können die Züge einen Teil des Doppelspurtunnels nur einspurig befahren. Um die Einspurstrecke möglichst kurz zu halten, baut die SBB im Tunnel eine zusätzliche Verbindungsweiche ein.
Anmerkung 13. Oktober 2010: Die Sanierung des Tunnelabschnitts dauert entgegen den ursprünglichen Annahmen länger (Juni 2011 ?) und kostet deutlich mehr als die veranschlagten 16 Mio. Fr.