Vorgestern: Emanuel Büchel 1748, Blick von Westen gegen den Wartenberg.
Archäologie und Museum Baselland, CC BY-SA 4.0
Heute: Die Reste einer der beiden Säulen der Kapelle befindet sich im Muttenzer Kirchhof.
Foto Hanspeter Meier, 2020

Die «Capelle», welche der Tramhaltestelle den Namen gegeben hat, stand am Käppeliweg 19-23. Im Flurnamenbuch findet man ihre Erwähnung 1435 als «under dem keppelin» genannt. Die Kapelle soll während der Reformation aufgegeben worden sein. Der Zeichner Emanuel Büchel fand im 18. Jh. nur noch Säulenreste vor.
Der Historiker Daniel Bruckner schreibt in seinen Erinnerungen von 1748, indem er Bezug auf das Bild von Büchel nimmt: «… Hierzu kommt überdis, dass sich da eine Wegscheide findet, allwo gemeiniglich die Capellen pflegten hingesetzet zu werden.».

Gestern: Käppelibrückli und abgeleiteter Dorfbach, 28.03.1906
Foto: Staatsarchiv Baselland, STABL_VR_3317_B04_014d
Heute: Gleicher Standort 2015, Tramhaltestelle Käppeli
Foto Hanspeter Meier

 

Die St. Jakobsstrasse überquerte den Dorfbach mit Hilfe des Käppelibrückli. Rechts im Bild verläuft der Käppeliweg. Dieser ist Teil des «historischen Verkehrsweges von nationaler Bedeutung» Basel - Liestal, der vom Birsübergang (damals Steg) der Birs entlang bis zum Höhlebach folgte und dann über den Käppeliweg zum Käppelibrückli verlief.

Helen Liebendörfer und Hanspeter Meier in Zusammenarbeit mit den Museen Muttenz
Weitere Einzelheiten findet man unter Käppeli - Chäppeli

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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