Das Bauernhaus 1904/1905 mit Familie Eglin-Pfirter sowie Storchennest auf dem Dach.
Museen Muttenz, Lizenzbedingungen CC BY-NC-SA 4.0
Nach dem ersten Umbau 1923: links Laden, Mitte Anlieferungsrampe, rechts Milchhüsli.
Foto: Broschüre «50 Jahre Milchgenossenschaft Muttenz, 1910-1960»
Vor dem Umbau 1965: Die Scheune vom Bauernhaus Hauptstrasse 15 (rechts, diente als Garage.
Foto: Broschüre «Zum 75jährigen Bestehen der Milchgenossenschaft Muttenz, 1985»
1991 wurde das noch niedrige Haus mit Rampe durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt.
Foto Museen Muttenz, Lizenzbedingungen CC BY-NC-SA 4.0
 
Die Häuserzeile heute. Es gibt in der Hauptstrasse nur wenige dreigeschossige Gebäude.
Foto: Hanspeter Meier, 2021
 

 

Das Bauernhaus bestand aus Wohnhaus und angebautem Tenn/Stall. Ausserdem war im Wohnteil anfangs 20. Jh. der Polizeiposten untergebracht (Tafel an Haus). Im kleinen Gebäude am Strassenrand bestand eine Handlung, ein Lädeli. Dieses Häuschen wurde bereits anfangs 20. Jh. abgebrochen. Das Bauernhaus gehörte Gemeindepräsident J. Eglin-Pfirter, welcher der Milchgenossenschaft 1910 die Scheune/Stall abtrat. 1910 wurde dann das Milchhüsli gebaut. Gleichzeitig wurde der mittlere Teil des Ökonomiegebäudes abgerissen und eine Milchannahme mit Rampe gebaut. Nach dem Tod von Pfirter 1922, verkauften die Erben auch das Wohnhaus an die Milchgenossenschaft. Dort wurde in der Folge der Laden des Milchhüsli neu eingerichtet.
Bei grossen Umbau von 1965 wurde der Milchüsliladen in den Neubau (rechts) verschoben. Der alte Laden wird seither als Coiffeursalon genutzt. Erst 1991 wurde der Mittelbau durch ein Wohnhaus mit Laden einer Zoohandlung ersetzt.

Helen Liebendörfer und Hanspeter Meier in Zusammenarbeit mit den Museen Muttenz
Weitere Einzelheiten findet man unter Hauptstrasse 9

 

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