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Eines der bedeutendsten Geschlechter im Dienste des Bischofs von Basel waren die Münch. Ab 1232, als die Münch die Ritterwürden erhielten, zeigte das Wappen einen schreitenden, schwarz bekleideten Mönch mit herabhängender Kapuze. Gleichzeitig erwarben sie das Dorf Geckingen im Birstal, nannten es fortan Münchenstein und bauten über dem Dorf eine Burg (1279). Das Geschlecht nannte sich fortan "Münch von Münchenstein".

Muttenz als Lehen
Zu Beginn des 14.Jahrhunderts bildete Muttenz zusammen mit zwei Burgen auf dem Wartenberg und der Hard ein habsburgisches Lehen. Dieses Lehen gelangte 1373/76 in die Hände des Konrad VIII. Münch von Münchenstein. Er war verheiratet mit Katharina, der Tochter des reichen Heinrich von Löwenberg. Mit dem Lehen übernahm Konrad auch die Verantwortung für die Kirche St.Arbogast in Muttenz. Er liess die Erdbebenschäden von 1356 reparieren und verewigte sich im Kreuzgewölbe des Chors und an weitern dominanten Stellen mit den heute noch sichtbaren Wappen Münch-Löwenberg

Das Münch-Löwenberg Wappen in der Dorfkirche Muttenz