Kantine von der St. Jakobstrasse aus, 25. Dezember 1919, Siedlungsgenossenschaft Freidorf

Beim Bau des Freidorfes wurde für die Arbeiter auf der Süd-Seite der St. Jakobs-Strasse eine Kantine eingerichtet. Schon ab 1920 diente sie in einem Teil als Ladenlokal, im anderen Teil als Schule. Dies war besonders wichtig, weil schon am 15. Oktober 1920 die erste Siedlerfamilie ins Musterhaus 81 einziehen konnte. Da das Quartier um das Käppeli damals so abgelegen vom Dorfkern war, nannte man es im Volksmund Mandschurei.

Das Gebäude von SE aus aufgenommen, 1971.
Die Pflanzgärten werden nicht mehr bepflanzt weil kurz darauf ca. Febr.1971 das Pflanzland planiert wurde und bis zum Bau des Einkaufscenters an einen Auto-Occasion Händler als Autoabstellplatz vermietet wurde.
Im Hintergrund die 1949 erstellten Einfamilienhäuser «auf der Schanz».
Foto: Hansruedi Meier, Frenkendorf
Gleicher Standort 2020, links COOP-Center Freidorf
Foto Hanspeter Meier
Sommer 1972, links im Bild abgestellte Autos auf dem ehem. Areal der Pflanzgärten.
Im Hintergrund werden die drei Hochhäuser der Baugenossenschaft des Bundespersonals Basel am Höhlebachweg gebaut (Krane).
Foto: Hansruedi Meier, Frenkendorf

 

Das Kantinengebäude ist am 4. 09.1972 abgebrannt.

Bilder vom Brand,  4.09.1972 Fotos: Hansruedi Meier, Frenkendorf

 

1976 wurde auf dem Platz der ehemaligen Kantine das COOP-Center Freidorf eröffnet. Gleichzeitig wurde die COOP-Filiale St. Jakobsstrasse 130 gegenüber der Tramhaltestelle Käppeli geschlossen.

Auf dem Gelände an der St. Jakobsstrasse befand sich das markante Gebäude einer Trafostation, 1971.
Foto: Hansruedi Meier, Frenkendorf

In diesem Trafohaus auch noch die Gleichrichterstation für die Trambahn

Freidorf und Gärtnerei Dobler, 1925 
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Mittelholzer, Walter / LBS_MH01-004359 / Public Domain Mark 
grosses Bild
5.9.1957
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-020280 / CC BY-SA 4.0