Kantine von der St. Jakobstrasse aus, 25. Dezember 1919, Siedlungsgenossenschaft Freidorf

Beim Bau des Freidorfes wurde für die Arbeiter auf der Süd-Seite der St. Jakobs-Strasse eine Kantine eingerichtet. Schon ab 1920 diente sie in einem Teil als Ladenlokal, im anderen Teil als Schule. Dies war besonders wichtig, weil schon am 15. Oktober 1920 die erste Siedlerfamilie ins Musterhaus 81 einziehen konnte. Da das Quartier um das Käppeli damals so abgelegen vom Dorfkern war, nannte man es im Volksmund Mandschurei.

Das Gebäude von SE aus aufgenommen, um 1950.
Im Hintergrund die 1949 erstellten Einfamilienhäuser «auf der Schanz».
Foto: Hansruedi Meier, Frenkendorf
Gleicher Standort 2020, links COOP-Center Freidorf
Foto Hanspeter Meier

 

 

Auf dem Gelände an der St. Jakobsstrasse befand sich das markante Gebäude einer Trafostation, um 1950.
Foto: Hansruedi Meier, Frenkendorf

Freidorf und Gärtnerei Dobler, 1925 
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Mittelholzer, Walter / LBS_MH01-004359 / Public Domain Mark 
grosses Bild
5.9.1957
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-020280 / CC BY-SA 4.0 

1976 wurde auf dem Platz der ehemaligen Kantine das COOP-Center Freidorf gebaut. Gleichzeitig wurde die COOP-Filiale St. Jakobsstrasse 130 gegenüber der Tramhaltestelle Käppeli geschlossen.