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Bildgalerie: Hauptstrasse zwischen Hinterzweienstrasse und Kirche

  • Hauptstrasse 16/18 und 20Hauptstrasse 16/18 und 20
  • Hauptstrasse 20Hauptstrasse 20
  • Hauptstrasse 9Hauptstrasse 9

"Unsere ältere Generation erlebte den offenen Bach noch, wie ihn eine Zeichnung von Jean Baur um 1860 zeigt. Das Wasser war rein und klar. Forellen schwammen darin. Brücklein und Stege verbanden die beiden Ufer. Vor manchem Haus führten ein paar Stufen hinunter zum Wasser zu bequemer Waschgelegenheit. Jeder echte Muttenzer fiel früher oder später in den Bach, sei es von Brücklein oder Steg, was schon im oder aus dem Kinderwagen heraus geschehen konnte, oder sei es beim Spiel, bei Sprungübungen oder im Winter beim Schlitteln aus dem Oberdorf herunter."

aus: Muttenz, Gesicht einer aufstrebenden Stadtsiedlung, Hans Bandli, Das alte Muttenz, 1968, S. 71

siehe auch: Kindererinnerungen: Erlebnisse von Kindern im Dorf

Bildgalerie: Hauptstrasse zwischenTram und Hinterzweienstrasse

  • Hauptstrasse beim RössliHauptstrasse beim Rössli
  • Hauptstrasse beim Rössli dorfauwärtsHauptstrasse beim Rössli dorfauwärts
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  • Hauptstr. 55 und 48Hauptstr. 55 und 48
  • Abriss BrückeAbriss Brücke
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  • Reste alter WasserleitungReste alter Wasserleitung

Quelle: Staatsarchiv Basel-Landschaft, Tiefbauamt

"Über den Bach gebaut waren verschiedene Häuschen, wie eines heute noch neben der Kirche steht, so auch die School der Metzgerei beim Restaurant Wartenberg. Beim Schlachten wurden Abfälle in den Bach gelassen. lm Rechen beim Lindenbrunnen blieben sie hängen. Enten schwammen aus dem Oberdorf herunter und machten sich darÜber her, was die Zuschauer oft belustigte.
Die alten Muttenzer betonen, dem Bach habe man die breiten Strassen des Dorfes zu verdanken."

aus: Muttenz, Gesicht einer aufstrebenden Stadtsiedlung, Hans Bandli, Das alte Muttenz, 1968, S. 71

"Im Juni (1909) wurde der Dorfbach vom Warteck bis zum Laden des Consumvereins eingedeckt, so dass er nun als Trottoir dienen kann. Seit der Fassung vileer Quellen für die Wasserversorgung war der gute Bach gar schmächtig geworden und vermochte die Menge unrat nicht mehr wegzuschaffen, die hineingeschmissen wurde zu nächtlicher Weile. Ästhetische und hygienische Rücksichten forderten die Eindeckung, trotzdem das Bachbett erst 1875-1880 mit schönen Steinen ausgemauert worden."

aus: Chronik von Muttenz 1904-1912, Pfarrer Johann Jakob Obrecht, Muttenzer Schriften 4, 1991, S. 95