Den ältesten nachgewiesenen Gebäudeteil von Hauptstrasse 25 bildet das Haus 23, ein mittelalterlicher Steinbau, der vor 1471 datiert.

Der vorhandene und nun integrierte Steinbau der Hauptstrasse 23 diente bis ins Obergeschoss als Konstruktionsbasis und Auflager der Rähme von Haus No. 25.

1487 wurde innerhalb des neu erstellten Holzbaus ein Durchgang von Haus 25 in den steinernen Kernbau der Liegenschaft 23 geschaffen, dessen Erdgeschoss über einem gemauerten Keller deutlich höher liegt als das aktuelle Strassenniveau.

Das Gebäude ist sehr schmal, dafür sehr tief. Auf der Rückseite ist ein Anbau mit Quergiebel angehängt, der offenbar als Ökonomiegebäde diente. Bei der letzten Sanierung wurde der vordere Teil restauriert. Der hintere in Holz gebaute Teil wurde jedoch fast vollständig erneuert.

Da die Baugrenzen über Jahrhunderte nicht änderten (der Etter gab die Grenzen vor), blieb den Bauwilligen keine andere Wahl, als in die Höhe und in die Tiefe zu bauen.

Schön sichtbar ist die Würge, der Knick in der Dachlinie, zu sehen.

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Wahrscheinlich Ende 19. Jh.
Dach ist noch ohne Strommast
Foto: R. Auer-Bielser, E. Bielser
nach 1931, der Dachaufbau rechts
ist 1931 erstellt worden
Foto: R. Auer-Bielser, E. Bielser

um 1990
Foto Museen Muttenz
2009
Foto Hanspeter Meier


Flugbild 2009
© Fotos Barbara Sorg, Hanspeter Meier, Muttenz und Museen Mutte


Flugbild 2009
© Fotos Barbara Sorg, Hanspeter Meier, Muttenz und Museen Mutte

Innenansicht der südlichen, an die Mauer der Liegenschaft 23 anlehnenden Bundebene.
Grafik Archäologie Baselland aus Hauptstrasse 25: das älteste noch aufrecht stehende Bauernhaus