Das sog. Dietlerhaus (1743 gebaut) ist das Geburtshaus von Johannes Dietler (1746 bis 1814, Bankier, Kirchmeyer und Grossrat).

1915 wurde es durch den Einbau eines Kreuzgiebels und eines Erkers verändert.

2009 Umbau und Erweiterung

2011 wurde das Haus, welches von Huesler Architekten umgebaut wurde, mit dem Muttenzer Architekturpreis ausgezeichnet

  • Vor 1915Vor 1915
  • 19661966
  • Um 1966Um 1966
  • Um 1966Um 1966
  • 20092009
  • 20092009
  • 20092009
  • 20092009
  • 20092009
  • EstrichEstrich
  • InnenraumInnenraum
  • DachkonstuktionDachkonstuktion
  • Grabung 2008Grabung 2008
  • Notgrabung 2008Notgrabung 2008
  • NotgrabungenNotgrabungen
  • GrubenhausGrubenhaus
  • Vor dem UmbauVor dem Umbau
  • Nach dem UmbauNach dem Umbau
  • NachtansichtNachtansicht
  • Flugbild 2009Flugbild 2009
  • Flugbild 2009Flugbild 2009
  • 22-1122-11
  • AnbauAnbau
  • ScheuneScheune
  • HofgartenHofgarten
  • WohnraumWohnraum
  • InnenansichtInnenansicht
  • DachstockDachstock
  • WohnraumWohnraum
  • AnbauAnbau
  • SeitenforntSeitenfornt

© Fotos Barbara Sorg, Hüsler Architekten Muttenz, Hanspeter Meier und Museen Muttenz

Ein Grubenhaus aus der Karolingerzeit

Bei den Umbauarbeiten wurde im Hinterhof des Bauernhauses Kirchplatz 18 erstmals in Muttenz ein frühmittelalterlicher Siedlungsbefund festgestellt.
Es handelt sich dabei um die Reste eines Grubenhauses mit vier Eckpfosten aus dem 8. Jahrhundert.

Grubenhäuser waren im Frühmittelalter eine geläufige Gebäudeform, die dank dem Umstand, dass sie zu einem Teil im Boden eingegraben waren, archäologisch oft nachweisbar sind. Grubenhäuser waren selbständige hölzerne Kleinbauten, eigentliche Halbkeller, in denen möglicherweise Vorräte gelagert wurden, die man aber nachweislich vor allem als Webkeller nutzte.

Das Muttenzer Grubenhaus von 2.1 x 2.4 Meter war nur noch 10 Zentimeter tief erhalten. Sein Bautypus mit den vier Eckpfosten sowie die in seiner Verfüllung geborgenen Funde unter anderem rollstempelverzierte Keramik, die auf der Töpferscheibe gefertigt wurde (so genannte sandige Drehscheibenware) und der dünne Bügel einer Gürtelschnalle aus Buntmetall datieren den Befund ins 8. Jahrhundert. Einige Pfostengruben im Umfeld zeugen von ebenerdigen Bauten in der nahen Umgebung. Sie könnten in dieselbe Zeit gehören, waren aber fundleer. Andere Gruben sind durch Funde in die jüngere Neuzeit datiert.

 

Quelle und Foto: Archäologie BL