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Schweizerhalle
In Schweizerhalle wurde endlich auch der bisher brachliegende Muttenzer Teil aus seinem Dornröschenschlaf gerissen.
Bis in die 1930er-Jahre wurden in Schweizerhalle einseitig nur auf Pratteler Gebiet Fabriken errichtet. Zu den bisherigen verlegte die «Chemische Fabrik Schweizerhalle» 1921 ihre Superphosphat-Produktion dorthin, 1922 erhielt die Säurefabrik neue Anlagen zur Fabrikation von Schwefelsäure und ab 1939 entstanden daneben die Fluorwerke. Mit dem Bau des Auhafens auf Muttenzer Gebiet und der Errichtung eines Zweigwerkes der Firma Geigy ebenfalls auf Muttenzer Gebiet begann sich ab 1937 eine relativ kompakte, gemeinde- und bezirksübergreifende Industriesiedlung «Schweizerhalle» auszubilden. 1938 erstellte Geigy den Anschluss an die Salinenbahn durch das Areal der Säurefabrik her und 1939 konnte Geigy die Produktion (Textilhilfsstoffe, Zwischenprodukte für Pharma, Farben und Schädlingsbekämpfung) beginnen.