Aus der Maturaarbeit von Jesse Schröer
Der Autor untersuchte 2025 die aktuelle Tiefe des Rothallenweihers mittels Echolot.
Messung
«Die Vermessung folgte dem bereits erprobten 1×1m-Raster. Zwei Teammitglieder positionierten sich an gegenüberliegenden Ufern; die metermarkierten Schnüre wurden straff gespannt, das Echolot mittig befestigt. Entlang der ersten Transekten (y-Richtung) wurde das Gerät in präzisen 1m-Schritten geführt: Auf Kommando zog die eine Seite bis zur nächsten Markierung ein, während die Gegenseite synchron ablaufen liess. An jeder vollen Marke erfolgte die Tiefenablesung. Das dritte Teammitglied übernahm die Protokollierung in eine Tabelle nach „Schiffe-versenken“-Logik (Spalten A, B, C, ... als x, Zeilen 1,2, 3, ... als y); gleichzeitig wurde der Live-Bildschirm des Echolots zur Plausibilitätskontrolle beobachtet. Nach Abschluss einer Linie wurde um exakt 1m seitlich versetzt und die nächste Linie in Gegenrichtung gemessen. Durch dieses alternierende „Hin-und-her“-Vorgehen blieb die
Rüstzeit minimal, und die Schnüre behielten eine gleichmässige Spannung. Bereits nach wenigen Linien stellte sich ein konstanter Arbeitsrhythmus ein (Ansage — Stopp — Notieren — Weiter). »
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