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Der Bauernhof wurde 1924 von Fritz Brunner-Grollimund Sen. auf einem Teil des ursprünglichen Landes von link Baselgasse 26 gebaut.

Baselgasse 1   Baselgasse 2
Foto: Umfrage Landwirtschaftsbetriebe 1994, Museen Muttenz   Foto: Umfrage Landwirtschaftsbetriebe 1994, Museen Muttenz

1948 wurde eine Mostpresse angeschafft für die Kundenmosterei, welche auch heute noch in Betrieb ist.

1991 übernahm Ruedi Brunner  von Fritz Brunner-Brändli Junior (Gemeindepräsident) den Hof samt Land als Pacht. F. Brunner hatte fast nur Pachtland. Einige wenige Quadratmeter Land wurden gekauft. Es gibt mehrere Land-Schwerpunkte: Rütihard, Paradieshof und Lachmatt, jeweils mit über 10 Hektaren. Daneben besitzt die Familie weitere verstreute Flächen – unter anderem beim Hallenbad. 

Bäuerliches Erbrecht: Die Realteilung
Die Zersplitterung der Flächen geht auf das bäuerliche Erbrecht des 19. Jahrhunderts zurück. Es beruhte auf der sogenannten Realteilung, wonach das Vermögen eines Landwirts zu gleichen Teilen unter allen Kindern aufgeteilt werden musste. Jede Generation teilte den Besitz weiter, bis die Höfe in viele kleine Parzellen zerfielen. Um dieses Problem der Parzellenzersplitterung zu beheben, fand in Muttenz zwischen 1904 und 1939 eine link  Güterzusammenlegung statt. Trotzdem blieb der Besitz weiterhin stark verteilt.

Ruedi Brunner spricht davon, dass seine Familie rund 35 Pachten hatte, selbst aber nur ein Viertel der Fläche in Eigentum hielt. Die restlichen Flächen – etwa auf der Rütihard (2 Hektar verteilt auf 8 Parzellen) oder in der Lachmatt – gehören verschiedenen privaten Eigentümern. Eine Bewirtschaftung ist bei so vielen, oft kleinen Parzellen sehr aufwendig. Auf den kleineren wurden eher Kürbisse oder Kartoffeln angepflanzt. Aber alles befindet sich im Umkreis von 1.5 bis 2 Kilometer um die Kirche in Muttenz. 

2004 wurde der link Paradieshof von der Saline Schweizerhalle gekauft und beide Höfe zusammengelegt. Der Hof an der Baselgasse 32 wurde aufgegeben ging in den Besitz von Regula Annemarie Jauslin-Brunner.

Brunners verkauften 2025 den Paradieshof an ihren Sohn, damit dieser als Eigentümer und Bewirtschafter Direktzahlungen erhalten kann. Bei einem reinen Eigentumsverhältnis ohne Bewirtschaftung wäre dies nicht möglich.